Die Spielzeit 2016/2017,

das kommt noch...

 

Freitag, 2. Juni 2017 - 19.30 Uhr

Vier Jahreszeiten 

Ballett vom Landestheater Detmold

»Jahreszeiten« und klassische Musik, da ist der erste Gedanke natürlich Vivaldi oder auch Haydns berühmtes Oratorium - aber Tschaikowski?

Tatsächlich sind dessen »Jahreszeiten« ein im Konzertsaal selten gespieltes Werk. Zu Unrecht, denn Tschaikowski erfasst einfallsreich typische Szenen der jeweiligen Monate, um den Jahresverlauf klanglich zu illustrieren. Er kreiert jeweils passende musikalische Stimmungen, so bringt er im »Mai« die Atmosphäre einer sternenklaren romantischen Frühlingsnacht zum Klingen. Im »September« wird der Hörer Zeuge einer Jagd. Den Anlass zu diesem Zyklus gab der Petersburger Verleger Nikolai Bernhard, der in seiner Musikzeitschrift »Nouvelisste« monatlich aktuelle Klavierkompositionen Tschaikowskis publizieren wollte. Die nach den Monaten benannten zwölf Charakterstücke entstanden von 1875 bis 1876, jedem Monat ist ein Gedicht vorangestellt, u.a. von Alexander Puschkin und Leo Tolstoi.



Richard Lowes Choreografie führt mit Sentiment, Melancholie und Humor Tschaikowskis Musik, die Poesie der russischen Dichter und den Tanz seines Ensembles zu einer spannungsvollen Einheit zusammen.

https://bad-bevensen.reservix.de/p/reservix/event/888469

 

 

 

 

Pfingstdienstag, 6. Juni 2017 - 19.30 Uhr

Wendland-Sinfonie-Orchester

Sinfonie trifft Saxophon!

Ein besonderes Zusammentreffen: Nicht nur ein Saxophon, gleich vier Saxophone spielen die Hauptrolle im kommenden Sinfoniekonzert des Wendland-Sinfonieorchesters. Am 6. Juni um 19.30 Uhr spielt das WSO zusammen mit dem erstklassigen Saxophonquartett clair-obscur (www.clair-obscur.de) die erst letztes Jahr uraufgeführte Kompositionvon Mark Laycock: Concerto for Saxophone Quartet and Orchestra - The Orchestra Goes Out With a Musical „Bad-Boy“. Ein lebendiges Hin- und Her zwischen Orchester und Solisten macht dieses Werk zu einem ausgesprochen kurzweiligen Erlebnis, bei dem auch unterschiedlichste Stilrichtungen gekonnt miteinander verbunden werden. Elemente von der Renaissance bis zum Jazz werden hier genial verflochten, wobei das Saxophonquartett vor allem den jazzigen „Bad Boy“ darstellt.

Zuvor wird der Konzertbesucher zunächst musikalisch „angewärmt“ durch einen ebenfalls ausdrucksstarken Klassiker: die Ouvertüre zum Trauerspiel Coriolan von Ludwig van Beethoven. Der römische Feldherr Coriolan, der sich mit dem Feind verbündet und sein eigenes Volk angreift, wird gleich am Anfang mit einem herrischen Motiv im fortissimo vorgestellt. Coriolans Mutter und seine Ehefrau versuchen, ihn zur Vernunft zu bringen – ihr Flehen und Bitten ist im lyrischen zweiten Thema zu hören, und verfehlt nicht seine Wirkung: Coriolan verrät wiederum seine Verbündeten und stirbt durch das eigene Schwert – der untergehende Held wird mit drei gezupften Vierteln im pianissimo verabschiedet.

Im dritten Werk des Abends werden einige der schönsten böhmischen und tschechischen Melodien geboten, komponiert von einem, der wusste, wie es geht: Antonin Dvorak. Seine 6. Sinfonie wurde von den Wiener Philharmonikern abgelehnt, weil sie ihnen zu „tschechisch“ war. Stattdessen wurde sie 1881 vom Tschechischen Philharmonischen Orchester in Prag uraufgeführt und war ein voller Erfolg. Die Sinfonie machte seinerzeit schnell in Europa die Runde, und wird neben der 7., 8. und 9. mit am häufigsten aufgeführt. Der letzte Satz erinnert stark an die 2. Sinfonie von Johannes Brahms, mit dem Dvorak eine intensive Freundschaft verband.

Das Konzert wird dirigiert von Felix Mildenberger. 

Programm:

1. Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu Coriolan 

2. Mark Laycock: Concerto for Saxophone Quartet and Orchestra – The Orchestra Goes Out With a Musical "Bad-Boy" 

3. Antonin Dvorak: Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60

 

https://bad-bevensen.reservix.de/p/reservix/event/1006651

 

 

 

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Sonderveranstaltung
Samstag, den 11.05.2016
Konzert vom Förderpreisträger des Kulturvereins Bad Bevensen
Karim Said im Kloster Medingen

Karim Said, der in Jordanien geborene und in Großbritannien lebende Musiker, erhielt diesen Auftritt als Anerkennung für seine Leistungen im Rahmen der Internationalen Sommerakademie 2016, dieser Meisterklasse, die hochkarätige Leistungen produziert und das Publikum immer staunend zurücklässt.

Said ist dem West Eastern Divan Orchestra, dieser Gründung von Daniel Barenboim mit palästinensischen und israelischen Musikern, eng verbunden als Solist. Er spielte in dieser Paarung in Berlin, Mailand, Wien, London und Moskau. Er hat eine Leidenschaft für Kammermusik, gründete sein eigenes Orchester („Da Vinci Players“), sein Musikverständnis wird hoch gelobt.

Karten für einen aufregenden Klavierabend gibt es im Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.bad-bevensen-tourismus.de oder an der Abendkasse im Kloster.