Spielzeit 2011/2012
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Programm

Die Glasmenagerie

Sonntag, 12. Februar 2012 - 19.30 Uhr
Theater in der Lindenstraße

Schauspiel von Tennessee Williams
Ein Spiel der Erinnerungen

Amanda Wingfield und ihre beiden erwachsenen Kinder Tom und Laura leben, seit der Vater die Familie verlassen hat, in bescheidenen Verhältnissen. Alle drei wünschen sich ein besseres Leben und flüchten auf die eine oder andere Weise aus der trostlosen Realität. Tom träumt von einer Karriere als Schriftsteller, muss aber in einer Lagerhalle das Geld für die Familie verdienen. Am Abend tröstet er sich gerne mit Alkohol. Die körperlich leicht behinderte Laura hat sich ganz in ihre versponnene Welt einer Sammlung von Glastierchen, ihre Glasmenagerie, zurückgezogen. Mutter Amanda lebt gedanklich in ihrer längst vergangenen Jugend als Südstaatenschönheit. Der einzige Ausweg aus ihrer Hoffnungslosigkeit besteht für sie in der Suche nach einem Mann für Laura. Als Tom seinen Arbeitskollegen Jim zum Essen einlädt, heften sich Amandas Hoffnungen krampfhaft an den potenziellen Schwiegersohn, und sie arrangiert ein völlig übertrieben festliches Abendessen. Doch der Besuch von Jim endet für alle in einem Desaster.

„Die Glasmenagerie“ ist ein tief berührendes und psychologisch feinsinniges Familiendrama mit starker Symbolkraft und mitreißenden Dialogen. Das Stück wurde 1944 uraufgeführt und verhalf Tennessee Williams (1911-1983) zum literarischen Durchbruch.

Inszenierung Gero Vierhuff
Bühne und Kostüme Steffen Lebjedzinski


Karten sind für 18,00 €, 16,50 € und 15,00 € erhältlich an der Abendkasse und über

http://www.reservix.de




Viel Lärm um nichts

Sonntag, 18. März 2012 - 19.30 Uhr
Theater in der Lindenstraße

Komödie von William Shakespeare

Benedikt wird auf gar keinen Fall jemals heiraten. Beatrice erst recht nicht. Keine Frau, kein Mann erscheint ihnen so geistreich, humorvoll, selbstbewusst, ehrenhaft, gut aussehend und keusch, kurzum: so perfekt, dass es sich dafür lohnt, das unabhängige Singleleben aufzugeben. Benedikt spottet über jeden, der sich verliebt, Beatrice weist mit scharfer Zunge jeden Verehrer von sich. Und aneinander lassen die beiden erst recht kein gutes Haar. Inmitten der Hochzeitsvorbereitungen für Beatrices Cousine Hero und Benedikts Freund Claudio liefern sie sich scharfzüngige Wortgefechte. Benedikts und Beatrices Freunde können nicht glauben, dass die beiden ganz ohne Partner glücklich sind und hecken einen Plan aus: Sie wollen Benedikt und Beatrice ineinander verliebt machen. Während die beiden nach und nach tatsächlich Gefallen aneinander finden, entspinnt ein Schurke eine böse Intrige, die Heros und Claudios Hochzeit zum Platzen bringt. Doch schließlich finden sich beide Paare und es gibt ein großes Happy End.

Mit einem Mix aus Heiterkeit, Intrigen, Romantik und Happy End bietet Shakespeares sprachwitzigste Komödie beste Unterhaltung!

Inszenierung: Barbara Neureiter
Bühne und Kostüme: Dorit Lievenbrüc


Karten sind für 18,00 €, 16,50 € und 15,00 € erhältlich an der Abendkasse und über

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Der Hauptmann von Köpenick

Der Hauptmann von Köpenick

Sonntag, 22.April 2012 - 19.30 Uhr
Theater an der Lindenstraße

Ein deutsches Märchen von Carl Zuckmayer

Ein als Hauptmann verkleideter Mensch führte gestern eine von Tegel kommende Abteilung Soldaten nach dem Köpenicker Rathaus, ließ den Bürgermeister verhaften, beraubte die Gemeindekasse und fuhr in einer Droschke davon." So schrieb die Berliner Zeitung im Oktober 1906.
Wer kennt sie nicht, die Geschichte des armen vorbestraften Schusters Voigt, der ohne Arbeit keinen Pass und ohne Pass keine Arbeit bekommt und sich vor Verzweiflung als hoher Militär ausgibt, um im Rathaus von Köpenick endlich ein Personaldokument zu ergattern.
Die authentische Geschichte verarbeitete Carl Zuckmayer 1931 zu einer amüsanten Satire über deutschen Untertanengeist, Militärvergötterung, aber auch über den Witz des einfachen Mannes.

Karten sind für 18,00 €, 16,50 € und 15,00 € erhältlich an der Abendkasse und über

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Regionaler Jazz

Sonntag, 13. Mai 2012 - 16.00 Uhr
Hof Schlichting, Kl. Bünstorf

Im Programm:

Trumann Doktrin

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Weltgeschichte muss fast jede Nation zwischen alternativen Lebensformen wählen. Nur zu oft ist diese Wahl nicht frei. Die eine Lebensform gründet sich auf den Willen der Mehrheit und ist gekennzeichnet durch freie Institutionen, repräsentative Regierungsform, freie Wahlen, Garantien für die persönliche Freiheit von politischer Unterdrückung. Die andere Lebensform gründet sich auf den Willen einer Minderheit, den diese der Mehrheit gewaltsam aufzwingt. Sie stützt sich auf Terror und Unterdrückung, auf die Zensur von Presse und Rundfunk, auf manipulierte Wahlen und auf den Entzug der persönlichen Freiheiten."*
Das Kölner Jazzensemble Trumann Doktrin spielt Eigenkompositionen und Jazzstandards im Stil des zeitgenössischen Jazz.
Dabei bewegt sie sich in einem Rahmen festgelegter Kompositionen, innerhalb dessen Gestaltungsfreiheit und Improvisation die größte Rolle spielen. Die Musik der Doktrin basiert auf der persönlichen Freiheit jedes einzelnen Musikers, ständig entstehen neue Ideen, werden entwickelt, verworfen oder erlangen allgemeine Gültigkeit.

Posaune: Janning Trumann
Klavier: Simon Seidl
Bass: Reza Askari-Motlagh
Schlagzeug: Fabian Arends

* Auszug aus ,,Truman-Doktrin", Harry S. Truman; 12.03.1947


Angaben über Preise & Tickets folgen.


Symphonisches Pfingstkonzert

Sonntag, 27. Mai 2012 - 19.30 Uhr


Im Programm:

„Sehnsucht nach der Idylle“


Richard Wagner
Siegfried – Idyll

Othmar Schoeck
Konzert für Horn und Streicher op. 65

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 6 F–Dur op. 68 „Pastorale“

TfN.Philharmonie

Solist: Christoph Eß (Solo-Hornist der Bamberger Symphoniker)

Dirigent: Werner Seitzer


Karten sind für 20,00 €, 18,00 € und 16,00 € erhältlich an der Abendkasse und über

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